Der Prozess
Probleme, Konflikte oder hoher Stress können durch den "Alarm" im limbischen System (Amygdala) zu einer massiven Beeinträchtigung der Grosshirn-Tätigkeit und der Zusammenarbeit der Gehirnhälften führen. Diese Zusammenarbeit ist jedoch für eine Verarbeitung und Bewältigung von schwierigen Situationen unabdingbar. Die Natur hat es so eingerichtet, dass während eines gesunden, erholsamen Schlafes im Rahmen der REM-Phasen durch Augenbewegungen unsere Stresserlebnisse verarbeitet und neue kreative Möglichkeiten zu Problemlösung und Verwirklichung von Lebenszielen gefunden werden.
Menge und Ausmass der Stressoren können nun so stark zunehmen, dass eine ausreichende Bewältigung während der Nachtruhe nicht mehr in vollem Umfang möglich ist. Auch unruhiger, unregelmässiger Schlaf oder Schlafmittel können die wichtigen REM-Phasen teilweise oder ganz verhindern.
Der Klient bleibt während des Prozesses stets wach und handlungsfähig, das "Winken" bewirkt also weder Trance noch Hypnose.
Nach Abschluss der Intervention fühlt sich der Klient erleichtert, manchmal sogar fröhlich und beschwingt. Zuweilen ist er dazu noch angenehm müde und entspannt, so dass der Rest des Tages nach Möglichkeit stressfrei zugebracht werden sollte. Zumindest sollte einem Ruhebedürfnis nachgegeben oder eine Pause eingelegt werden.